Vereinsgeschichte 1960 - 1969

1960

In diesem Jahr wurde der Vorstand ziemlich umgekrempelt. Ebersold Paul wurde neu Präsident, Feller Ernst neuer Vize - Präsident, Glauser Peter zum Sekretär und Stucki Armin zum neuen Kassier gewählt. Mit Rüfenacht Paul als Beisitzer und Leuenberger Hans als Materialverwalter traten noch weitere zwei in den Vorstand. Da ein richtiger Verein ein Clubabzeichen benötigt, wurde ein solches auch entworfen und von allen als gut befunden. Aus sportlicher Sicht gab es nicht viel zu sagen, ausser die wohlgemeinte Mahnung des Spiko-Präsidenten “Man sollte ruhiger spielen und mehr die Freundschaft in der Mannschaft pflegen”. Mit einem gelungenen Familienabend rundeten wir das Jahr 1960 ab.

1961

Aus Mitgliederabgängen und Unfällen war es leider nicht möglich, uns für die Meisterschaft anzumelden. Immerhin hatten wir am Haslercup teilgenommen. Mit einigen Freundschaftsspielen hielt man sich im Schuss. Das Lotto bringt erfreulicherweise finanziell etwas Sonnenschein in die Vereinsstube.

1962

Einige Freundschaftsspiele sowie das Fussballturnier des Regionalverbandes Bern waren die magere sportliche Ausbeute. Mangels Spieler hat man an der Fussballmeisterschaft nicht teilgenommen. Wegen Versäumnis des Obmannes haben wir uns auch nicht für die Hallenhandballmeisterschaft angemeldet. Einen Lichtblick hatten wir wenigstens am Fussballturnier wo uns der Einzug ins Halbfinale gelang und wir dort ehrenvoll mit 4:1 gegen Loeb verloren. Das Lotto warf ein Gewinn von Fr. 2811.-- ab. Laut einem Versammlungsbeschluss übernimmt der Club die Pflege der Tenues.

1963

Mit Feller Ernst als Vizepräsident, Scheller Max als Kassier und Trainer, Jakob Roman als Beisitzer und Straub Walter als Obmann wurde der Vorstand neu besetzt. An der Hauptversammlung wurde das Restaurant “Spitalacker” zum Stammlokal erkoren. Endlich zeigte sich aus sportlicher Seite ein Silberstreifen am Horizont. Erstens weist der Trainingsbesuch den höchsten Durchschnitt seit Bestehen des Clubs auf und zweitens konnte man wieder einmal an der Fussballmeisterschaft teilnehmen. Während der Saison hat man, inkl. Freundschaftsspiele 23 Spiele bestritten. Auch an der Hallenhandballmeisterschaft haben wir teilgenommen. Nach dem sportlichen Debakel der letzten 3 Jahre konnte der Präsident wieder einmal das Gefühl haben, einem Club vorzustehen. Man erfreute sich auch über den gelungen Familienabend.

1964

Als Zeichen guter Zusammenarbeit gab es im Vorstand keine Änderungen. Für die Saison 1964 erhielten wir den Sportplatz Lory als Heimplatz fest zugeteilt. Auch wenn man in der Fussballmeisterschaft mit den gewonnenen Spielen noch nicht über die Hälfte der ausgetragenen ausmachten, sah man auch dort endlich einen deutlichen Aufwärtstrend. Die Hallenhandballmeisterschaft war schon fast zu einer festen Wintereinrichtung geworden. Am diesjährigen Lotto konnten wir einen Reingewinn von Fr. 4322.55 “abschöpfen”!


Vom Tode unserer beiden Clubmitglieder Gafner Werner und Lühti Emil wurde das tolle Vereinsjahr jedoch überschattet.

1965

Nachdem wir jahrelang den miesen Trainingsbesuch rügen mussten, schien sich das Blatt nun endgültig zum Guten zu wenden. Mit 21 Mann wurde sogar ein neuer Hallenrekord aufgestellt. Dieses Mitmachen schlug sich auch im 3.Rang der Meisterschaft nieder. Am Firmensportturnier auf der Bodenweid errangen wir sogar einen 1.Rang, zwar nicht im Punkteklassement, aber immerhin im Fairnesspreis. Auch die Handballmeisterschaft verlief recht erfolgreich. Erstmals in der Vereinsgeschichte feierten wir mit unseren Familien Weihnachten im Walde.

1966

Sekretär Losenegger, Spiko-Präsident Straub und Trainer Scheller waren amtsmüde und demissionierten. Um das Amt des Vize - Präsidenten gab es einen Sturm im Wasserglas. Da sich der Vize in letzter Zeit nicht mehr so viel blicken liess, wurde er von der Versammlung trotz heftigem Widerstand des Vorstandes abgesetzt! Der Vorstand setzte sich also für 1966 wie folgt zusammen:

 

Präsident:

Vizepräsident:

Sekretär:

Kassier:

Spiko-Präsident:

Trainer:

Materialverwalter:

Beisitzer:

 

Spiko + Captain:

Handball-Obmann:

Ebersold Paul

Merz Rolf

Straub Walter

Scheller Max

Stuck Alfred

Bigler Werner

Leuenberger Hans

Jakob Roman

Rüfenacht Paul

Schindler Otto

Jakob Roman


 

Nebst Meisterschaft und Haslercup kämpft man auch mit dem Handball. Wie echt die sogenannten Freundschaftsspiele sein können oder nicht, zeigten uns die beiden Spiele gegen Serum Berna im negativen, sowie gegen den Club der Wasserwerke Basel im positiven Sinne. Das Gesellschaftsleben des Vereins wurde durch eine Bergtour auf die Wileralp, durch einen wohlgelungenen Familienabend und abschliessend durch die schöne Waldweihnacht im Könizbergwald bereichert.

1967

Mit Ryhn Edwin als Sekretär sowie Bigler Werner als Trainer wurden zwei Ämter neu besetzt. Der Verein hat unterdessen eine beachtliche Mitgliederzahl vom 85 erreicht.In diesem Jahr trafen wir erstmals mit dem Fussballclub des Zirkus Knie zusammen. Der freie Eintritt in die Abendvorstellung entschädigte uns für den entgangenen Sieg.Das Lotto wies einen Gewinn von Fr. 4598.-- aus. Schon zum dritten Mal feierten wir unsere Waldweihnacht im Könizberg.

1968

Für Stuck Alfred sprang Merz Rolf neu als Spiko-Obmann ein. Die Devise der Spielkommission: Kein Training = kein Spiel, schien in Verbindung mit der verschärften Gangart unseres Trainers gute Früchte zu tragen. Zur Freude aller stiegen wir nach 18 Jahren Bestehen endlich einmal in die Serie B auf. Mit einigem Erfolg wurde auch der Hasler - Cup beschickt. Gutes Geld brachte uns wie gewohnt unser Lotto ein. Mit der Waldweihnacht vollziehen wir den Abschluss dieses sportlich so erfolgreichen Jahres.

1969

Erstmals erhielten wir als Auszeichnung für fleissigen Trainingsbesuch nicht mehr Gutscheine für das Arbeitersporthaus, sondern Zinnbecher. Die Mitgliederbeiträge wurden von Fr. 5.-- auf Fr. 10.-- erhöht. Der Ligaerhalt wurde erfolgreich geschafft. Nebst der Handballmeisterschaft und einem Handballturnier, dem Regionalfussballturnier sowie der Kegelmeisterschaft, welche übrigens mit dem ersten Rang abgeschlossen wurde, standen noch einige Freundschaftsspiele auf dem Programm. Beim Freundschaftsspiel gegen das Team vom Tiefbauamt-Fernheizkraftwerk, weihten wir unser neues farbenprächtiges Tenue ein. Die Leibchen senkrecht, rot-weiss gestreift mit Rückennummern und Gaswäppli auf der Brust, die Hosen rot und die Stulpen rot mit weisser Borte. Unser Direktor spendete die gestickten Wäppli. Mit einer Aarefahrt von Jaberg nach Bern in der Matte und der Waldweihnacht, zur Freude der kleinen und grossen “Kinder “, beschlossen wir unsere Clubaktivitäten.